Andere Sicht

Von Shakespeare müßt ich stehlen,
seine Worte, seine wohldurchdachte Wahl.
Doch stehl ich nicht, und so sind meine schal
und unbeholfen ist mein Wählen.
Du bemerkst der Zeilen Ungeschick -
und liest mit liebevollem Blick.
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Reife

Du folgst mir und verläßt Dich nicht.
Du dienst mir, ohne untertan zu sein.
Im Geben und im Nehmen bist Du Wir
und läßt uns keine sich verirren.
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Zeitgeschenk

Wer Du warst vor unsrer Zeit,
kann ich nur ahnen im Nichtwissen.
Warst Du behende Leichtigkeit
ohne mahnendes Gewissen?
Oder kreisten Deine Schritte
um eine ernste Mitte?
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Zuflucht

Und wieder wurden meine Ohren
einmal mehr, wie jeden Tag
zum Hören dessen auserkoren,
was oberflächlich sprechen mag.
Bitte, Liebste, sprich mit mir –
mein echtes Hören wohnt bei Dir.
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