Das erste Frühstück mit Luise

Während Luise sich nur Toastbrot und Pfefferminztee gönnt, hat sie für Alice und Karola ein üppiges Frühstück bereitet. Alice ist eine Morgenmuffelin.

»Für frisches Brot und Semmeln und so werde ich jetzt immer sorgen. Ihr habt doch bestimmt einen echten Bäcker in der Nähe?« Sie zog ihren Notizblock und Stift heran, notierte die zwei, die Karola ihr nannte. »Und die haben auch am Sonntag auf? - Fein. Und welches Brot mögt ihr so? Bauernbrot, Vollkorn...«
»Ja, zum Beispiel«, antwortete Karola. Mit einem Seitenblick auf ihre zeitunglesende Freundin: »Worauf wir halt alle gerade Lust haben. Das entscheiden wir immer spontan.«
»Gut. Dann bräuchte ich noch Supermarkt, Drogerie, Apotheke, Reinigung, Metzger...«
»Könnten wir das bitte nach dem Frühstück besprechen?« stöhnte Alice auf, während sie zwei Tomatenscheiben auf ihre Schinkensemmel legte.
Verständnisvoll schaute Luise ihre Cousine an: »Entschuldige bitte. Du hast bestimmt schlecht geschlafen, gell? Das hatte ich bemerken müssen, weil du schaust gar nicht gut aus. Fast ein bisschen grau. Wenn du Probleme mit dem Kreislauf hast, könnte ich dir...«
Alice platzte der Kragen, sie deutete auf ihr Gesicht: »Sorry, so sehe ich morgens und ungeschminkt nun mal aus: Wie Gott mich geschaffen hat. Also beschwer dich bei ihm.« Die Schinkensemmel kurz vorm Reinbeißen wieder vom Mund nehmend: »Die Beschwerdestelle hast du auf deiner Liste vergessen: Josephskirche; von der Haustür nach rechts, an der Kreuzung Blick nach links - nicht zu verfehlen.«

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